SVW-II: Chancen liegen gelassen
Ersatzgeschwächter Spitzenreiter befürchtet zwischenzeitlich ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, gewinnt aber letztendlich souverän.
Der klare Spitzenreiter der 1. Kreisliga und gefühlt sichere Aufsteiger in die 3. Bezirksliga kam ohne seine Nr. 1 und 3 zu uns. Auf den ersten Blick erschien das nicht spielentscheidend, schließlich war ein Durchmarsch von Rene und Jannik erwartbar. Auch die mitgebrachten Ersatzspieler zeigten gute technischen Fertigkeiten. Ein schnelles Heimspiel …
… oder doch eine Chance für mehr?
Die Doppel teilte man sich ohne eindeutige Vorteile auf der einen oder anderen Seite. Eckart und Uwe hatten gegen Rene und Jannik die größere Herausforderung, verloren zwar 0:3, aber mit (-7, -10, -10) sehr knapp. Ralf und Noah siegten 3:2, in Summe mit einem Ball weniger als Robert und Carl. Spielstand: 1:1
Die erste Einzelrunde teilte man sich fifty-fifty, weil unsere Nr. 1 und 3 gegen die 2 bzw. 4 gewannen. Überraschend war dabei der 3:1-Sieg von Ralf über Jannik, der auch etwas frustriert Nerven zeigte. Eckart konnte seinen Gewinn des ersten Satzes nicht wiederholen, obwohl der letzte ebenfalls eng war. Uwe lies Carl beim 3:0 keine Chance. Hubert verlor unglücklich 2:3, aber durch Robert geschickt gesteuert. Hier zeigte sich erstmals, wie das Spiel hätte verlaufen können, wäre ein 4:2-Vorsprung entstanden. Realer Spielstand: 3:3
Die zweite Einzelrunde ging komplett an die Gäste: Realer Spielstand: 3:7
Damit war die Messe gelesen, aber: Unser oberes Paarkreuz war erwartungsgemäß chancenlos und verlor jeweils 0:3. Die Begegnungen im unteren Paarkreuz waren beide hartumkämpft. Uwe musste sich nach 2:1-Führung Robert noch 2:3 geschlagen geben und Hubert hatte in dem Nachwuchsspieler Carl seinen heutigen Meister gefunden. Hubert führte bereits 1:0 und lag im zweiten Satz bereits 8:3 vorn, bevor sich Carl herankämpfte und noch 10:12 gewann. Am Ende verlor Hubert auch dieses Spiel leider 2:3. Das heißt ein sensationeller Spielstand von 6:4 vor der „Über-Kreuz-Runde“ wäre möglich gewesen. Auch unser Gegner hatte diesen Spielverlauf anerkennend vor Augen.
Aber im wirklichen Leben musste Rene nur noch gegen Uwe den 8. Zähler holen und das war immer ungefährdet. Schade. Da war mehr drin. Matchwinner waren Robert und Carl, die Ersatzspieler des Gegners.